fragments

No more living for my family's sake
Leaving this life with the darkest of capes
Going away just for going away
Still looking for a chance to finally escape

This life has now quit being at stake
Heaven forbid your going away
Thankful you're here and I hope you will stay
Still looking for a chance to finally escape

Clouds above me, they're passing me by
Dancing across the heavy blue sky
Rain will be falling, I know, but, oh, why?
Darkening the heavy blue sky

1.8.10 16:42, kommentieren

fleeting thoughts

Du gehst die Strasse entlang
Hältst den Schirm in der Hand
Du kannst es einfach nicht glauben
Wie konnte er dir deine Träume rauben?

Der Regen fällt auf den Asphalt
Du ziehst die Jacke enger, dir ist kalt
Sie sagen dir: Das Leben, es geht weiter
Du machst den nächsten Schritt auf der Karriereleiter

Die Zeit, sie fliegt
Sie geht vorbei
Das Gefühl, es stirbt
Du fühlst dich frei

30.4.10 12:57, kommentieren

The Loved One

The room still echoed a bit because of the lack of furniture. Aimee woke up shivering because the heating wasn’t working properly and was already dreading the day. In fact, it was not the day ahead she was dreading, it was the thoughts of “home” which could come to haunt her in the silent loneliness of her new home.
Sighing, she decided to get up and dressed before she further thought about these kind of things. The process of getting up was far worse than she had imagined. Her muscles ached and her whole body still hurt and stung from her last beating back at “home”. On her arms, she could see the purple bruises which would still be there in a few days time. Refusing to think back, she got up and walked into the kitchen after she heard her stomach grumbling. But the fridge was empty; she hadn’t had time yesterday to fill it up. So she took one of the glasses placed on the table and drank a bit of water to ease her slight hunger. That was one of the few things she would miss about home: a full refrigerator, from where she could take and eat whatever and whenever she wanted for free. Asides from that, she’d have to do all the cores by herself without any help at all and she remembered hearing her mother saying what a bother it was. And that if she, Aimee, only helped more, it would be that much easier. And after that, Aimee got beaten up because she was a bad daughter without love for her mother at all and just didn’t help enough with the chores and so on. Conveniently, her mother would forget each time that Aimee had to go to school and do her homework and didn’t stay home all day long like her mother did.
Shushing the thoughts, Aimee left the kitchen and wandered around in her new home where things would be better and life would start anew. Absentmindedly, she noted what she should buy next and made a mental note for herself to go into town and find some flee market or secondhand-stores. Because she had spent all her money on the studio and her studies, she didn’t have that much left. “Seems like I need to get a part-time”, she thought silently to herself. While she was enjoying the view from her small living room, her mobile started ringing. Aimee hurried back into her bedroom, hoping it was Philomena, her best friend. But where had she placed her phone before getting ready to go to bed? Was it still in one of the bags she had brought with her? She tried to identify the direction in which the beautiful singing voice was leading her. She caught a phrase or two (…"mumbling words but no one hears, writings these lines with my own tears, I am just living this whole lie, like to escape this life and fly"… ) and hurried all the more because she knew the song was coming to an end. But while she was searching, her thoughts strayed from the task at hand to less pleasant things. She remembered all the times when she needed to go to school, bandaged, tired and hurting, using one time after another the excuse for being clumsy and falling down the stairs again. Aimee still didn’t know whether her friends had believed her or if some of them had suspected what was going on. And somehow, she didn’t want them to know. It was her life and she loved her mother inspite of all this woman had put her through.
Sometime throughout her thoughts her phone had ceased ringing and Aimee stared disbelievingly on her display. Her mother. Why would her mother call her? Aimee shook her head, left the room and grabbed her keys. She would think about it later: now, she needed to get something to eat, maybe even some furniture and, with a bit of luck, even a part-time job to earn some much needed money.

She exited her studio, closing the door shut. The echo resounded for a while, but Aimee couldn’t hear it for she was long down the stairs. Maybe she, “the loved one”, could start anew with her life.

 

EDIT: I completely forgot. The lyrics mentioned do not belong to me, they are part of a song called Falling by Christian Linke. So no sueing, 'kay?

1 Kommentar 22.12.09 22:48, kommentieren

Life sucks.

Ist ewig her, seitdem ich diesen Blog angeschaut habe. Vielleicht mach ich es ab heute öfter. Es ist mir sogar egal, wenn niemand liest, was ich schreibe. Hauptsache, ich schreibe. Denn schreiben erleichtert. Und genau das brauche ich jetzt.

Die Woche bis heute, Dienstag, war beschissen. Montag schneit es; geht ja noch. Aber ich rutsche zwei Mal aus; weniger toll. Mein Englischlehrer zieht meinen Durchschnitt von einer knappen 1 auf eine 3 runter mit einer einzigen Mündlichnote. Einer grauenhaft ungenügenden Mündlichnote. Der ersten in Englisch in meiner Laufbahn überhaupt.
Heute war es beinahe schlimmer. Im Bildnerischen Gestalten sind wir derzeit an einem Projekt, Thema "Stuhlgeschichten". Ich habe ein Konzept, bin überzeugt davon, obwohl der Stuhl nicht im Zentrum steht und - zugegeben - eigentlich nicht seeehr wichtig ist. Aber er ist da, und für mich ist er wichtig. Ich habe eine Aussage, was das Wichtigste ist bei diesem Projekt. Und ich weiss, dass der Lehrer es nicht mag. Pech gehabt, wird nur einer von vier oder fünf Leuten sein, der es bewertet. Aber heute hat er mich richtig fertig gemacht. Ob ich suizidgefährdet sei. Pah, vielleicht, vielleicht auch nicht, aber wenn ja, würde ich das dem gerade auf die Nase binden? Nein, also war die Antwort doppelt klar. Aber mit der Zeit wurde es echt schwer, mich zusammenzureissen. Weil Montag nicht toll war, war meine Laune auch immer noch nicht die Beste. Und ich habe fast losgeheult. Jetzt werde ich ein Projekt machen, das mir nicht gefällt, aber dem Lehrer. Was soll's. Solange es eine gute Note gibt, lohnt es sich ja. Und wehe, er meckert wieder rum.

Das alles wäre ja noch erträglich, aber es ist leider nicht alles. Meine Grossmutter erhält Morphium, weil sie die Schmerzen sonst nicht mehr ertragen kann. Krebs, überall im Körper. Kann nichts mehr alleine machen, braucht für alles Hilfe. Das hat meinen Grossvater auch krank gemacht. Sie haben meine Grossmutter in ein Pflegeheim gesteckt, um meinem Grossvater Ferien zu gönnen. Meiner Schwester geht das unglaublich nahe, weil sie sehr emotional ist. Ich ertrage es eigentlich noch, da ich den Tod als Teil des Lebens akzeptiert habe. Aber dadurch, dass es meiner gesamten Familie deswegen nicht gut geht, leide auch ich darunter. Und dazu dann noch die Schule und "Freunde", die mich mit einer grossen Wahrscheinlichkeit nicht leiden können. Würde ich auch nicht. Ich meine, wer will schon einen negativ eingestellten Menschen die ganze Zeit um sich herum haben? Wer will schon die ganze Zeit von Ironie, Sarkasmus, Pessimismus und Selbsthass umgeben sein? Klar, auch ich habe meine humoristischen, positiven Momente, aber die sind meistens selten. Beziehungsweise selten sehr ehrlich.
Wie ich darauf komme, dass meine "Freunde" mich nicht mögen? Einfach: Sportlektion, ich schliesse mich ihnen an und benutze die gleiche Umkleide. Nächste Woche bin ich früher als sie und gehe wieder in die gleiche. Sie in die nebenan. Dankeschön.
Ich will Harry Potter und den Halbblutprinzen ins Kino schauen gehen. Negativ. Neuer Film, neues Glück. New Moon. Wieder negativ. Frage im November, ob wer auf eine Party im Januar kommt, bin also früh genug. Alle gehen, aber schon mit anderen Freunden. Und ich dann das fünfte Rad am Wagen, als Single umringt von all den Pärchen? Hab ich einmal gemacht, mach ich nie wieder.
Okay, die Argumentation mag vielleicht etwas lahm sein. Aber ich habe echt keine Lust mehr. Ich habe mir Mühe gegeben, habe mich von meinem Schneckenhaus getrennt und bin nun redseliger. Meine Hobbys und Interessen sind vielleicht manchmal etwas speziell, aber die ganz speziellen teile ich den anderen auch nicht mit (zum Beispiel meine Vorliebe für Shounen-ai und Yaoi, absolut unvorstellbar, mich jemandem anvertrauen zu können. Junjou Romantica liegt irgendwo versteckt in meinem Bücherschrank, damit meine Eltern ja nichts davon mitbekommen. Und auch niemand anderes.) Auf jeden Fall strenge ich mich an, passe mich mehr oder weniger der Gesellschaft an, tue das, was ich hasse - reden -, inzwischen automatisch und ohne dreimal nachzudenken, was ich sagen will, und trotzdem bin ich immer noch ein Aussenseiter. Was soll ich noch tun? Ich habe keine Lust, mich noch stärker der Gesellschaft anzupassen, mich noch mehr von mir selbst zu entfernen. Denn das ist definitiv gefährlich.

Wahrscheinlich liest das niemand durch. Braucht auch niemand durch zu lesen. Hauptsache, ich konnte mir meinen Frust von der Seele schreiben. Werde ich in nächster Zeit wohl öfter tun. Selbsttherapie nennt sich das. Vielleicht kann ich dann wieder glücklicher durchs Leben gehen.

P.S. Ich habe gerade etwas Witziges bemerkt: Mein erster Eintrag war am 12.01. Heute ist der 01.12. Zufälle gibt's.

1 Kommentar 1.12.09 17:41, kommentieren

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Ein Blog.

Was stellt man mit einem Blog an, frage ich mich? Soll er als Online-Tagebuch genutzt werden? Oder um Kuriositäten aus dem Netz zu präsentieren? Politische Geschehnisse zu kommentieren? Die Welt zu verbessern? Na ja, eher weniger.
Ich denke, ein Blog ist dazu da, sich mitzuteilen. Egal, in welcher Art. Geschehnisse zu erzählen, die bewegen. Kuriositäten vorzustellen. Politik zu kommentieren. Vielleicht sogar, die Welt zu verbessern, wenn auch nur ein kleines bisschen. Die Hauptsache ist doch, dass man kreativ ist. Und dass man Spass daran hat. Und dass, vielleicht, auch andere Spass daran haben können.

12.1.09 20:27, kommentieren